Himmelskalender · Monatsübersicht

Sternenhimmel im November 2026

Im November 2026 sind am Nachthimmel mit bloßem Auge Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu sehen, am hellsten Venus. Saturn steht fast die ganze Nacht am Himmel. Mars und Jupiter sind in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Venus zeigt sich am Morgenhimmel. Merkur zeigt sich am Morgenhimmel, aber erst ab etwa dem 15. November. Vollmond ist am 24. November, Neumond am 9. November. Highlights: Maximum der Tauriden (Süd und Nord) um den 5. November, Maximum der Leoniden um den 18. November, Merkur in größter westlicher Elongation am 21. November, ein erdnaher Vollmond („Supermond“) am 24. November und Uranus in Opposition am 25. November. Am Abendhimmel stehen Kassiopeia, Andromeda, Perseus und Kepheus hoch.

Alle Angaben sind mit astronomy-engine für Frankfurt am Main berechnet; an anderen Orten weichen Auf- und Untergangszeiten etwas ab. Zeiten in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ); Höhen über dem Horizont für den 15. des Monats.

Vollmond

Di., 24. November, 15:54 Uhr

Neumond (dunkler Himmel)

Mo., 9. November, 08:02 Uhr

Abendhimmel

Saturn

Morgenhimmel

Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn

Sonne und Tageslänge im November 2026

Am 1. November geht die Sonne in Frankfurt am Main um 07:15 Uhr auf und um 17:01 Uhr unter, am 30. November um 08:01 Uhr und 16:26 Uhr. Die Tage werden im Lauf des Monats insgesamt um 1 Stunde 21 Minuten kürzer.

Tag Aufgang Untergang Tageslänge
1. November 07:15 Uhr 17:01 Uhr 9 h 47 min
15. November 07:38 Uhr 16:40 Uhr 9 h 03 min
30. November 08:01 Uhr 16:26 Uhr 8 h 25 min

Mondphasen im November 2026

Die Mondphasen im November 2026: Letztes Viertel am 1. November um 21:28 Uhr, Neumond am 9. November um 08:02 Uhr, Erstes Viertel am 17. November um 12:48 Uhr und Vollmond am 24. November um 15:54 Uhr. Der Vollmond am 24. November liegt nahe an der Erdnähe des Mondes (359.335 km am 25. November); er erscheint deshalb etwas größer und heller als ein durchschnittlicher Vollmond, umgangssprachlich ein „Supermond“. Für Sternbilder, Sternhaufen und Galaxien sind die Nächte um den Neumond am besten, weil dann kein Mondlicht den Himmel aufhellt. Für jeden beliebigen Tag: Mondphasen-Explorer.

Letztes Viertel

Letztes Viertel

So., 1. November, 21:28 Uhr

Neumond

Neumond

Mo., 9. November, 08:02 Uhr

Erstes Viertel

Erstes Viertel

Di., 17. November, 12:48 Uhr

Vollmond

Vollmond

Di., 24. November, 15:54 Uhr

  • Fr., 13. November, 18:50 Uhr · Erdferne (Apogäum): 405.608 km
  • Mi., 25. November, 22:02 Uhr · Erdnähe (Perigäum): 359.335 km

Planeten im November 2026

Mit bloßem Auge sind Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu sehen. Saturn steht fast die ganze Nacht am Himmel. Mars und Jupiter sind in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Venus zeigt sich am Morgenhimmel. Merkur zeigt sich am Morgenhimmel, aber erst ab etwa dem 15. November. Am hellsten ist Venus mit −4,8 mag. Eine Stunde nach Sonnenuntergang (am 15. um 17:40 Uhr) steht Saturn halbhoch im Südosten (rund 22°). Eine Stunde vor Sonnenaufgang (am 16. um 06:39 Uhr) stehen Mars hoch am Himmel im Süden (rund 55°), Jupiter hoch am Himmel im Süden (rund 53°), Venus halbhoch im Südosten (rund 15°) und Merkur nahe dem Horizont im Südosten (rund 7°). Zur Stellung der Saturnringe: Mitte November sind die Ringe des Saturn um rund 6° zur Erde hin geneigt. Im Teleskop erscheinen sie als schmale Ellipse. Schon im Fernglas zeigen sich neben Jupiter seine vier großen Monde als Lichtpunkte; im Teleskop werfen sie gelegentlich Schatten auf den Jupiter. Merkur in größter westlicher Elongation am 21. November, Morgenhimmel (20° von der Sonne). Uranus in Opposition am 25. November: die ganze Nacht sichtbar, größte Helligkeit, beste Beobachtungszeit des Jahres. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,6 mag) und Neptun (+7,8 mag) finden.

So ist die Tabelle zu lesen: „Sichtbar“ fasst den ganzen Monat zusammen: Für den 1., 8., 15., 22. und letzten Tag wird die Nacht vom Ende der Abenddämmerung bis zum Beginn der Morgendämmerung (am 15.: 17:16 Uhr bis 07:04 Uhr) in 30-Minuten-Schritten geprüft. Beobachtbar heißt: mindestens 8° hoch (Merkur und Venus 5°, schon ab Sonnenhöhe −4°) und mehr als 12° von der Sonne entfernt. „Zeitfenster“ gilt für den 15.; „Abend“ = Höhe eine Stunde nach Sonnenuntergang (17:40 Uhr), „Morgen“ = eine Stunde vor Sonnenaufgang (06:39 Uhr). Tagesgenau für deinen Ort: Planeten-Sichtbarkeit. Daten zu allen Planeten: Sonnensystem.

Planet Hell. Abend Morgen Sichtbar Zeitfenster am 15. Hinweis
Merkur -0.1 mag unter Horizont 7° Morgenhimmel ab etwa 06:30 Uhr bis in die Morgendämmerung erst ab etwa dem 15. beobachtbar
Venus -4.8 mag unter Horizont 15° Morgenhimmel ab etwa 05:30 Uhr bis in die Morgendämmerung
Mars +0.7 mag unter Horizont 55° zweite Nachthälfte und Morgen ab etwa 00:50 Uhr bis Dämmerungsbeginn
Jupiter -2.1 mag unter Horizont 53° zweite Nachthälfte und Morgen ab etwa 00:50 Uhr bis Dämmerungsbeginn
Saturn +0.5 mag 22° unter Horizont fast die ganze Nacht ab Dämmerungsende bis etwa 02:20 Uhr
Uranus +5.6 mag 5° 18° ganze Nacht ab etwa 18:20 Uhr bis Dämmerungsbeginn nur mit Fernglas oder Teleskop
Neptun +7.8 mag 25° unter Horizont Abend und erste Nachthälfte ab Dämmerungsende bis etwa 01:50 Uhr nur mit Fernglas oder Teleskop

Sternbilder im November 2026

Gegen 22 Uhr stehen Mitte November Kassiopeia (80°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Andromeda (77°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Perseus (69°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit) und Kepheus (60°, hoch im Nordwesten) am höchsten. Im Osten steigen die Sternbilder Fuhrmann und Stier auf. Im Westen sinkt das Sternbild Schwan dem Horizont entgegen. Weil die Sterne jeden Abend etwa vier Minuten früher an derselben Stelle stehen, zeigt sich dieser Anblick am Monatsanfang erst rund eine Stunde später, am Monatsende eine Stunde früher.

Auswahl: gegen 22 Uhr Ortszeit um die Monatsmitte mindestens 20° hoch. Bekannte, auffällige Sternbilder haben Vorrang; sortiert nach Höhe. Live und für deinen Ort: Sternkarte.

Herbsthimmel: Orientierung am Sternenhimmel

Am frühen Abend steht im Westen noch das Sommerdreieck aus Wega (Leier), Deneb (Schwan) und Atair (Adler). Hoch im Süden folgt das Herbstviereck: Drei seiner Ecksterne gehören zum Pegasus, der vierte, Alpheratz, zur Andromeda. Von dort aus findet man die Andromedagalaxie M31, rund 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt und eines der fernsten Objekte, die man ohne Hilfsmittel sehen kann.

Im Nordosten steigen Kassiopeia (das „Himmels-W“), Perseus und der Fuhrmann mit Kapella auf, im Osten der Stier mit den Plejaden. In der zweiten Nachthälfte ist bereits der Winterhimmel mit Orion zu sehen.

Ist der Sternenhimmel jedes Jahr gleich? Bei den Sternbildern ja: Sie stehen im November jedes Jahr zur gleichen Uhrzeit an derselben Stelle, weil die Erde die Sonne in genau einem Jahr umläuft. Mond, Planeten und die Bedingungen für Sternschnuppen wechseln dagegen von Jahr zu Jahr, deshalb gelten die Termine auf dieser Seite nur für den November 2026. Mehr zu den Figuren am Himmel im Lexikon unter Sternbild.

Sternschnuppen und Meteorströme im November 2026

Die Tauriden (Süd und Nord) erreichen ihr Maximum um den 5. November; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 5, helle Feuerkugeln, Radiant: Stier. Der Mond ist dann zu rund 20 % beleuchtet und stört kaum. Die Leoniden erreichen ihr Maximum um den 18. November (Nacht vom 17. auf den 18. November); Zenitstundenrate (ZHR) etwa 15, Radiant: Löwe. Der Mond ist dann zu rund 55 % beleuchtet und hellt einen Teil der Nacht auf. Außerdem aktiv: Orioniden vom 2. Oktober bis 7. November. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.

Ströme, die im November aktiv sind. Was eine Sternschnuppe ist, erklärt das Lexikon unter Meteor. ZHR = Zenitstundenrate, also Meteore pro Stunde unter idealen Bedingungen (Richtwert nach IMO); tatsächlich sieht man meist deutlich weniger, vor allem bei hellem Mond.

Strom Aktiv Maximum ZHR Radiant
Orioniden 2. Oktober bis 7. November um den 22. Oktober (Nacht vom 21. auf den 22. Oktober) etwa 20 Orion
Tauriden (Süd und Nord)Maximum 10. September bis 10. Dezember um den 5. November etwa 5, helle Feuerkugeln Stier
LeonidenMaximum 6. November bis 30. November um den 18. November (Nacht vom 17. auf den 18. November) etwa 15 Löwe

Himmelsereignisse im November 2026: astronomische Termine

  • Mi., 4. November, 15:18 Uhr Merkur in unterer Konjunktion: zwischen Erde und Sonne, unbeobachtbar.
  • Sa., 21. November, 00:35 Uhr Merkur in größter westlicher Elongation, Morgenhimmel (20° von der Sonne).
  • Mi., 25. November, 23:27 Uhr Uranus in Opposition: die ganze Nacht sichtbar, größte Helligkeit, beste Beobachtungszeit des Jahres.

Wann ist es im November 2026 dunkel genug?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte November ist es in Frankfurt am Main etwa von 18:34 Uhr bis 05:46 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 17:16 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 9. November: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel. Was gerade jetzt am Himmel steht: Heute am Himmel.

Häufige Fragen zum Sternenhimmel im November 2026

Welche Planeten sind im November 2026 zu sehen?

Mit bloßem Auge sind Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu sehen. Saturn steht fast die ganze Nacht am Himmel. Mars und Jupiter sind in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Venus zeigt sich am Morgenhimmel. Merkur zeigt sich am Morgenhimmel, aber erst ab etwa dem 15. November. Am hellsten ist Venus mit −4,8 mag. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,6 mag) und Neptun (+7,8 mag) finden.

Wann ist Vollmond im November 2026?

Vollmond ist am Dienstag, 24. November 2026, um 15:54 Uhr MEZ. Die übrigen Hauptphasen: Letztes Viertel am 1. November, Neumond am 9. November und Erstes Viertel am 17. November.

Gibt es im November 2026 Sternschnuppen?

Ja. Die Tauriden (Süd und Nord) erreichen ihr Maximum um den 5. November; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 5, helle Feuerkugeln, Radiant: Stier. Der Mond ist dann zu rund 20 % beleuchtet und stört kaum. Die Leoniden erreichen ihr Maximum um den 18. November (Nacht vom 17. auf den 18. November); Zenitstundenrate (ZHR) etwa 15, Radiant: Löwe. Der Mond ist dann zu rund 55 % beleuchtet und hellt einen Teil der Nacht auf. Außerdem aktiv: Orioniden vom 2. Oktober bis 7. November. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.

Wann ist der Sternenhimmel im November 2026 am besten zu sehen?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte November ist es in Frankfurt am Main etwa von 18:34 Uhr bis 05:46 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 17:16 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 9. November: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel.

Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1) für Frankfurt am Main. Meteorstrom-Daten: IMO Working List (Richtwerte). Sternbild-Lagen beziehen sich auf ungefähre Mittelpunkte.