Himmelskalender · Monatsübersicht
Sternenhimmel im Dezember 2026
Im Dezember 2026 sind am Nachthimmel mit bloßem Auge Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu sehen, am hellsten Venus. Saturn ist am Abend und in der ersten Nachthälfte zu beobachten. Mars und Jupiter sind in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Venus zeigt sich am Morgenhimmel. Merkur zeigt sich am Morgenhimmel, aber nur bis etwa zum 1. Dezember. Vollmond ist am 24. Dezember, Neumond am 9. Dezember. Highlights: Maximum der Geminiden um den 14. Dezember, Wintersonnenwende am 21. Dezember, Maximum der Ursiden um den 22. Dezember und ein erdnaher Vollmond („Supermond“) am 24. Dezember. Am Abendhimmel stehen Perseus, Kassiopeia, Andromeda und Fuhrmann hoch.
Alle Angaben sind mit astronomy-engine für Frankfurt am Main berechnet; an anderen Orten weichen Auf- und Untergangszeiten etwas ab. Zeiten in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ); Höhen über dem Horizont für den 15. des Monats.
Vollmond
Do., 24. Dezember, 02:28 Uhr
Neumond (dunkler Himmel)
Mi., 9. Dezember, 01:52 Uhr
Abendhimmel
Saturn
Morgenhimmel
Venus, Mars, Jupiter
Sonne und Tageslänge im Dezember 2026
Am 1. Dezember geht die Sonne in Frankfurt am Main um 08:02 Uhr auf und um 16:25 Uhr unter, am 31. Dezember um 08:24 Uhr und 16:32 Uhr. Die Tage werden im Lauf des Monats insgesamt um 16 Minuten kürzer. Die Wintersonnenwende ist am 21. Dezember um 21:50 Uhr MEZ: kürzester Tag, tiefster Sonnenstand des Jahres.
| Tag | Aufgang | Untergang | Tageslänge |
|---|---|---|---|
| 1. Dezember | 08:02 Uhr | 16:25 Uhr | 8 h 24 min |
| 15. Dezember | 08:17 Uhr | 16:23 Uhr | 8 h 05 min |
| 31. Dezember | 08:24 Uhr | 16:32 Uhr | 8 h 08 min |
Mo., 21. Dezember, 21:50 Uhr · Wintersonnenwende: kürzester Tag, tiefster Sonnenstand des Jahres.
Mondphasen im Dezember 2026
Die Mondphasen im Dezember 2026: Letztes Viertel am 1. Dezember um 07:09 Uhr, Neumond am 9. Dezember um 01:52 Uhr, Erstes Viertel am 17. Dezember um 06:43 Uhr, Vollmond am 24. Dezember um 02:28 Uhr und Letztes Viertel am 30. Dezember um 20:00 Uhr. Der Vollmond am 24. Dezember liegt nahe an der Erdnähe des Mondes (356.641 km am 24. Dezember); er erscheint deshalb etwas größer und heller als ein durchschnittlicher Vollmond, umgangssprachlich ein „Supermond“. Für Sternbilder, Sternhaufen und Galaxien sind die Nächte um den Neumond am besten, weil dann kein Mondlicht den Himmel aufhellt. Für jeden beliebigen Tag: Mondphasen-Explorer.
Letztes Viertel
Di., 1. Dezember, 07:09 Uhr
Neumond
Mi., 9. Dezember, 01:52 Uhr
Erstes Viertel
Do., 17. Dezember, 06:43 Uhr
Vollmond
Do., 24. Dezember, 02:28 Uhr
Letztes Viertel
Mi., 30. Dezember, 20:00 Uhr
- Fr., 11. Dezember, 07:44 Uhr · Erdferne (Apogäum): 406.407 km
- Do., 24. Dezember, 09:32 Uhr · Erdnähe (Perigäum): 356.641 km
Planeten im Dezember 2026
Mit bloßem Auge sind Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu sehen. Saturn ist am Abend und in der ersten Nachthälfte zu beobachten. Mars und Jupiter sind in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Venus zeigt sich am Morgenhimmel. Merkur zeigt sich am Morgenhimmel, aber nur bis etwa zum 1. Dezember. Am hellsten ist Venus mit −4,8 mag. Eine Stunde nach Sonnenuntergang (am 15. um 17:23 Uhr) steht Saturn hoch am Himmel im Südosten (rund 35°). Eine Stunde vor Sonnenaufgang (am 16. um 07:18 Uhr) stehen Mars hoch am Himmel im Südwesten (rund 45°), Jupiter hoch am Himmel im Südwesten (rund 42°) und Venus halbhoch im Südosten (rund 23°). Zur Stellung der Saturnringe: Mitte Dezember sind die Ringe des Saturn um rund 6° zur Erde hin geneigt. Im Teleskop erscheinen sie als schmale Ellipse. Schon im Fernglas zeigen sich neben Jupiter seine vier großen Monde als Lichtpunkte; im Teleskop werfen sie gelegentlich Schatten auf den Jupiter. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,6 mag) und Neptun (+7,9 mag) finden.
So ist die Tabelle zu lesen: „Sichtbar“ fasst den ganzen Monat zusammen: Für den 1., 8., 15., 22. und letzten Tag wird die Nacht vom Ende der Abenddämmerung bis zum Beginn der Morgendämmerung (am 15.: 17:01 Uhr bis 07:39 Uhr) in 30-Minuten-Schritten geprüft. Beobachtbar heißt: mindestens 8° hoch (Merkur und Venus 5°, schon ab Sonnenhöhe −4°) und mehr als 12° von der Sonne entfernt. „Zeitfenster“ gilt für den 15.; „Abend“ = Höhe eine Stunde nach Sonnenuntergang (17:23 Uhr), „Morgen“ = eine Stunde vor Sonnenaufgang (07:18 Uhr). Tagesgenau für deinen Ort: Planeten-Sichtbarkeit. Daten zu allen Planeten: Sonnensystem.
| Planet | Hell. | Abend | Morgen | Sichtbar | Zeitfenster am 15. | Hinweis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Merkur | -0.7 mag | unter Horizont | unter Horizont | Morgenhimmel | nicht beobachtbar | nur bis etwa zum 1. beobachtbar |
| Venus | -4.8 mag | unter Horizont | 23° | Morgenhimmel | ab etwa 04:50 Uhr bis in die Morgendämmerung | |
| Mars | +0.2 mag | unter Horizont | 45° | zweite Nachthälfte und Morgen | ab etwa 23:30 Uhr bis Dämmerungsbeginn | |
| Jupiter | -2.3 mag | unter Horizont | 42° | zweite Nachthälfte und Morgen | ab etwa 22:30 Uhr bis Dämmerungsbeginn | |
| Saturn | +0.7 mag | 35° | unter Horizont | Abend und erste Nachthälfte | ab Dämmerungsende bis etwa 00:30 Uhr | |
| Uranus | +5.6 mag | 21° | unter Horizont | fast die ganze Nacht | ab Dämmerungsende bis etwa 05:30 Uhr | nur mit Fernglas oder Teleskop |
| Neptun | +7.9 mag | 36° | unter Horizont | Abend und erste Nachthälfte | ab Dämmerungsende bis etwa 00:00 Uhr | nur mit Fernglas oder Teleskop |
Sternbilder im Dezember 2026
Gegen 22 Uhr stehen Mitte Dezember Perseus (85°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Kassiopeia (69°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Andromeda (62°, hoch im Westen) und Fuhrmann (60°, hoch im Osten) am höchsten. Im Osten steigt das Sternbild Zwillinge auf. Im Westen sinkt das Sternbild Pegasus dem Horizont entgegen. Weil die Sterne jeden Abend etwa vier Minuten früher an derselben Stelle stehen, zeigt sich dieser Anblick am Monatsanfang erst rund eine Stunde später, am Monatsende eine Stunde früher.
Auswahl: gegen 22 Uhr Ortszeit um die Monatsmitte mindestens 20° hoch. Bekannte, auffällige Sternbilder haben Vorrang; sortiert nach Höhe. Live und für deinen Ort: Sternkarte.
Winterhimmel: Orientierung am Sternenhimmel
Der Winterhimmel hat besonders viele helle Sterne. Bester Wegweiser ist Orion mit dem rötlichen Beteigeuze, dem bläulich-weißen Rigel und den drei Gürtelsternen. Verlängert man die Gürtellinie in die eine Richtung, trifft man auf Sirius im Großen Hund, den hellsten Stern des Nachthimmels; in die andere Richtung auf Aldebaran im Stier und weiter auf die Plejaden.
Sirius, Prokyon im Kleinen Hund, Pollux (der hellere der beiden Zwillingssterne Castor und Pollux) in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier und Rigel im Orion bilden zusammen das Wintersechseck. Im Westen verabschieden sich Pegasus und Andromeda, im Nordosten steigt der Große Bär im Lauf der Nacht höher.
Ist der Sternenhimmel jedes Jahr gleich? Bei den Sternbildern ja: Sie stehen im Dezember jedes Jahr zur gleichen Uhrzeit an derselben Stelle, weil die Erde die Sonne in genau einem Jahr umläuft. Mond, Planeten und die Bedingungen für Sternschnuppen wechseln dagegen von Jahr zu Jahr, deshalb gelten die Termine auf dieser Seite nur für den Dezember 2026. Mehr zu den Figuren am Himmel im Lexikon unter Sternbild.
Sternschnuppen und Meteorströme im Dezember 2026
Die Geminiden erreichen ihr Maximum um den 14. Dezember; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 150, Radiant: Zwillinge. Der Mond ist dann zu rund 20 % beleuchtet und stört kaum. Die Ursiden erreichen ihr Maximum um den 22. Dezember; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 10, Radiant: Kleiner Bär. Der Mond ist dann zu rund 95 % beleuchtet und überstrahlt die schwächeren Meteore. Außerdem aktiv: Quadrantiden vom 28. Dezember bis 12. Januar und Tauriden (Süd und Nord) vom 10. September bis 10. Dezember. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.
Ströme, die im Dezember aktiv sind. Was eine Sternschnuppe ist, erklärt das Lexikon unter Meteor. ZHR = Zenitstundenrate, also Meteore pro Stunde unter idealen Bedingungen (Richtwert nach IMO); tatsächlich sieht man meist deutlich weniger, vor allem bei hellem Mond.
| Strom | Aktiv | Maximum | ZHR | Radiant |
|---|---|---|---|---|
| Quadrantiden | 28. Dezember bis 12. Januar | 4. Januar gegen 04:25 Uhr MEZ | etwa 80 | Bärenhüter / Drache |
| Tauriden (Süd und Nord) | 10. September bis 10. Dezember | um den 5. November | etwa 5, helle Feuerkugeln | Stier |
| GeminidenMaximum | 4. Dezember bis 20. Dezember | um den 14. Dezember | etwa 150 | Zwillinge |
| UrsidenMaximum | 17. Dezember bis 26. Dezember | um den 22. Dezember | etwa 10 | Kleiner Bär |
Himmelsereignisse im Dezember 2026: astronomische Termine
- Mo., 21. Dezember, 21:50 Uhr Wintersonnenwende: kürzester Tag, tiefster Sonnenstand des Jahres.
Wann ist es im Dezember 2026 dunkel genug?
Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte Dezember ist es in Frankfurt am Main etwa von 18:22 Uhr bis 06:18 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 17:01 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 9. Dezember: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel. Was gerade jetzt am Himmel steht: Heute am Himmel.
Häufige Fragen zum Sternenhimmel im Dezember 2026
Welche Planeten sind im Dezember 2026 zu sehen?
Mit bloßem Auge sind Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu sehen. Saturn ist am Abend und in der ersten Nachthälfte zu beobachten. Mars und Jupiter sind in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Venus zeigt sich am Morgenhimmel. Merkur zeigt sich am Morgenhimmel, aber nur bis etwa zum 1. Dezember. Am hellsten ist Venus mit −4,8 mag. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,6 mag) und Neptun (+7,9 mag) finden.
Wann ist Vollmond im Dezember 2026?
Vollmond ist am Donnerstag, 24. Dezember 2026, um 02:28 Uhr MEZ. Die übrigen Hauptphasen: Letztes Viertel am 1. Dezember, Neumond am 9. Dezember, Erstes Viertel am 17. Dezember und Letztes Viertel am 30. Dezember.
Gibt es im Dezember 2026 Sternschnuppen?
Ja. Die Geminiden erreichen ihr Maximum um den 14. Dezember; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 150, Radiant: Zwillinge. Der Mond ist dann zu rund 20 % beleuchtet und stört kaum. Die Ursiden erreichen ihr Maximum um den 22. Dezember; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 10, Radiant: Kleiner Bär. Der Mond ist dann zu rund 95 % beleuchtet und überstrahlt die schwächeren Meteore. Außerdem aktiv: Quadrantiden vom 28. Dezember bis 12. Januar und Tauriden (Süd und Nord) vom 10. September bis 10. Dezember. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.
Wann ist der Sternenhimmel im Dezember 2026 am besten zu sehen?
Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte Dezember ist es in Frankfurt am Main etwa von 18:22 Uhr bis 06:18 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 17:01 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 9. Dezember: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel.
Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1) für Frankfurt am Main. Meteorstrom-Daten: IMO Working List (Richtwerte). Sternbild-Lagen beziehen sich auf ungefähre Mittelpunkte.