Astronomie.
Das Universum verständlich erklärt.
Astronomie.info ist ein deutschsprachiges Online-Magazin für Astronomie: Wir erklären, was du am Himmel sehen kannst und was dahintersteckt. Mit Lexikon, Monatsübersicht für Mitteleuropa, Deep-Sky-Atlas, Finsternis-Archiv und Tools, von Mondphasen über Sternbilder bis zu fernen Galaxien.
Die Bereiche
Vom Begriff zum Sternbild zur Galaxie.
01 · Wissen
Lexikon
349 Begriffe der Astronomie, alphabetisch und nach Themen. Von Aberration bis Zwergstern.
02 · Aktuell
Am Himmel
Was du diesen Monat siehst: Sonne, Mondphasen, Planeten, Sternbilder am Abendhimmel und Meteorströme, berechnet für Mitteleuropa.
03 · Erforschen
Sonnensystem
Sonne, Mond, die acht Planeten, Zwergplaneten und Kleinkörper: Daten, Größenvergleich und Verweise ins Lexikon.
04 · Orientieren
Sternbilder
Alle 88 Sternbilder der Internationalen Astronomischen Union mit lateinischem Namen, Kürzel und den Deep-Sky-Objekten darin.
05 · Tiefer Himmel
Deep-Sky-Atlas
Galaxien, Nebel, Sternhaufen: 110 Messier- und 109 Caldwell-Objekte mit Koordinaten, Helligkeiten und Größen aus OpenNGC.
06 · Spektakel
Finsternisse
121 Sonnen- und Mondfinsternisse von 2004 bis 2030 mit Zeitstrahl und Sichtbarkeit in Mitteleuropa.
07 · Rechnen
Tools
Mondphasen, Planeten-Sichtbarkeit und eine Sternkarte für deinen Standort, live im Browser berechnet.
08 · Ausrüstung
Teleskope
Fernglas, Linsen- oder Spiegelteleskop? Kennzahlen, Bauarten, Montierungen und Beobachtungspraxis herstellerunabhängig erklärt.
09 · Auswahl
Bestenlisten
Konkrete Geräte nach Einsatzzweck: Teleskope, Okulare, Filter, Montierungen und Ferngläser, ausgewählt nach technischen Daten.
Grundlagen
Was ist Astronomie?
Astronomie ist die Naturwissenschaft von den Himmelskörpern und dem Weltall. Sie untersucht, wo Planeten, Monde, Sterne und Galaxien stehen, wie sie sich bewegen, woraus sie bestehen und wie sie entstanden sind. Der Name kommt aus dem Griechischen: astron heißt Stern, nomos Gesetz.
Astronomie und Astrologie
Die beiden werden oft verwechselt. Astronomie misst und erklärt den Himmel physikalisch. Astrologie deutet die Stellung von Sonne, Mond und Planeten als Einfluss auf Menschen; dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Gemeinsam sind beiden nur der Blick nach oben und einige Namen wie die Sternbilder des Tierkreises.
Die wichtigsten Teilgebiete
- Astrometrie: Positionen und Bewegungen der Himmelskörper.
- Himmelsmechanik: Bahnen unter dem Einfluss der Schwerkraft, etwa die Bewegung der Planeten um die Sonne.
- Astrophysik: physikalische Eigenschaften von Sternen und Galaxien, Sternentstehung, Supernovae und Schwarze Löcher.
- Planetenforschung: die Planeten des Sonnensystems, ihre Monde, Zwergplaneten, Asteroiden und Kometen sowie Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems.
- Kosmologie: das Universum als Ganzes, seine Entstehung, Galaxien und Galaxienhaufen, Dunkle Materie und Dunkle Energie.
Wie Astronomen das Universum erforschen
Fast alles, was wir über den Kosmos wissen, stammt aus Licht und anderer elektromagnetischer Strahlung. Observatorien auf der Erde beobachten im sichtbaren Licht und im Radiobereich; Röntgen-, Ultraviolett- und große Teile der Infrarotstrahlung schluckt die Erdatmosphäre, dafür braucht es Weltraumteleskope außerhalb der Erdatmosphäre. Raumsonden besuchen Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen direkt. Auch Hobbyastronomen tragen bei, etwa mit Beobachtungen veränderlicher Sterne, Meteore und Kometen.
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Ptolemäus beschrieb im 2. Jahrhundert ein Weltbild mit der Erde im Mittelpunkt. Nikolaus Kopernikus stellte 1543 die Sonne ins Zentrum, Tycho Brahe vermaß die Planetenpositionen mit bis dahin unerreichter Genauigkeit, und Johannes Kepler (1571 bis 1630) leitete daraus die Gesetze der Planetenbewegung ab. Galileo Galilei richtete ab 1609 eines der ersten Fernrohre an den Himmel und entdeckte 1610 die vier großen Jupitermonde. Heute wissen wir, dass das Universum rund 13,8 Milliarden Jahre alt ist.
Das Astrolex
349 Begriffe.
Von A bis Z.
Ein eigenständig formuliertes deutsches Astronomie-Glossar. Jeder Begriff erklärt, von „Aberration“ bis „Zwergstern“. Mit Querverweisen, Themen-Hubs und einer Suche, die auch Tippfehler verzeiht.
Was am Nachthimmel im Oktober zu sehen ist
Sonnenzeiten, Mondphasen, Planeten, Sternbilder am Abendhimmel und Meteorströme wie die Perseiden im August: für jeden Monat exakt berechnet, kompakt zusammengefasst.
Das Sonnensystem
Acht Planeten, ein Maßstab.
Einstieg
Astronomie für Anfänger
Astronomie wirkt überwältigend, ist es aber nicht. Der Einstieg gelingt in drei Stufen:
- Mit bloßem Auge: helle Sterne, Sternbilder, die Mondphasen, helle Planeten wie Venus und Jupiter, Sternschnuppen und unter dunklem Himmel die Milchstraße.
- Mit dem Fernglas: Krater auf dem Mond, die vier großen Jupitermonde als Lichtpunkte, Sternhaufen wie die Plejaden und die Andromedagalaxie als Nebelfleck.
- Mit dem Teleskop: die Ringe des Saturn, Wolkenbänder auf Jupiter, Venusphasen, Doppelsterne, Nebel und Galaxien.
- 01 Teleskop für Einsteiger: Fernglas oder Teleskop?
Was sich lohnt und was nicht.
- 02 Sternbilder lernen
Alle 88 Sternbilder im Überblick.
- 03 Beobachtungsplan für diesen Monat
Was am Himmel steht und wann.
Häufige Fragen
Fragen zur Astronomie
Was bedeutet der Begriff Astronomie?
Astronomie ist die Naturwissenschaft von den Himmelskörpern und dem Weltall. Sie untersucht Positionen, Bewegungen, physikalische Eigenschaften und die Entwicklung von Planeten, Monden, Sternen, Galaxien und des Universums als Ganzes. Das Wort stammt aus dem Griechischen: astron bedeutet Stern, nomos Gesetz.
Was ist der Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie?
Astronomie ist eine Naturwissenschaft, die den Himmel misst, beobachtet und physikalisch erklärt. Astrologie deutet die Stellung von Sonne, Mond und Planeten als Einfluss auf Charakter und Schicksal von Menschen; dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Gemeinsam haben beide nur den Blick an den Himmel und einige Namen wie die Sternbilder des Tierkreises.
Wie kann man als Anfänger mit Astronomie beginnen?
Mit bloßem Auge und einer Sternkarte: erst die hellsten Sterne, einige Sternbilder und den Lauf des Mondes kennenlernen. Danach zeigt ein Fernglas Mondkrater, Jupitermonde und Sternhaufen. Ein Teleskop lohnt sich, wenn du dich am Himmel zurechtfindest und weißt, was du beobachten willst.
Welche Planeten stehen heute in einer Reihe?
Alle Planeten bewegen sich nahe der Ekliptik, der scheinbaren Bahn der Sonne. Deshalb stehen die gerade sichtbaren Planeten am Himmel immer ungefähr auf einer gedachten Linie. Welche Planeten heute Abend von deinem Standort aus zu sehen sind, berechnet unser Tool Planeten-Sichtbarkeit live.
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