Himmelskalender · Monatsübersicht

Sternenhimmel im September 2026

Im September 2026 sind am Nachthimmel mit bloßem Auge Mars, Jupiter und Saturn zu sehen, am hellsten Jupiter. Saturn steht fast die ganze Nacht am Himmel. Mars ist in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Jupiter zeigt sich am Morgenhimmel. Venus zeigt sich am Abendhimmel, aber nur bis etwa zum 1. September. Vollmond ist am 26. September, Neumond am 11. September. Highlights: Herbstanfang am 23. September und Neptun in Opposition am 26. September. Am Abendhimmel stehen Schwan, Leier, Kepheus und Kleiner Bär hoch.

Alle Angaben sind mit astronomy-engine für Frankfurt am Main berechnet; an anderen Orten weichen Auf- und Untergangszeiten etwas ab. Zeiten in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ); Höhen über dem Horizont für den 15. des Monats.

Vollmond

Sa., 26. September, 18:49 Uhr

Neumond (dunkler Himmel)

Fr., 11. September, 05:27 Uhr

Abendhimmel

Saturn

Morgenhimmel

Mars, Jupiter, Saturn

Sonne und Tageslänge im September 2026

Am 1. September geht die Sonne in Frankfurt am Main um 06:40 Uhr auf und um 20:09 Uhr unter, am 30. September um 07:23 Uhr und 19:05 Uhr. Die Tage werden im Lauf des Monats insgesamt um 1 Stunde 47 Minuten kürzer. Der Herbstanfang ist am 23. September um 02:05 Uhr MESZ: Tag und Nacht sind annähernd gleich lang.

Tag Aufgang Untergang Tageslänge
1. September 06:40 Uhr 20:09 Uhr 13 h 30 min
15. September 07:00 Uhr 19:39 Uhr 12 h 38 min
30. September 07:23 Uhr 19:05 Uhr 11 h 42 min

Mi., 23. September, 02:05 Uhr · Herbstanfang (Tagundnachtgleiche): Tag und Nacht sind annähernd gleich lang.

Mondphasen im September 2026

Die Mondphasen im September 2026: Letztes Viertel am 4. September um 09:51 Uhr, Neumond am 11. September um 05:27 Uhr, Erstes Viertel am 18. September um 22:44 Uhr und Vollmond am 26. September um 18:49 Uhr. Für Sternbilder, Sternhaufen und Galaxien sind die Nächte um den Neumond am besten, weil dann kein Mondlicht den Himmel aufhellt. Für jeden beliebigen Tag: Mondphasen-Explorer.

Letztes Viertel

Letztes Viertel

Fr., 4. September, 09:51 Uhr

Neumond

Neumond

Fr., 11. September, 05:27 Uhr

Erstes Viertel

Erstes Viertel

Fr., 18. September, 22:44 Uhr

Vollmond

Vollmond

Sa., 26. September, 18:49 Uhr

  • So., 6. September, 22:44 Uhr · Erdnähe (Perigäum): 368.249 km
  • Sa., 19. September, 04:59 Uhr · Erdferne (Apogäum): 404.210 km

Planeten im September 2026

Mit bloßem Auge sind Mars, Jupiter und Saturn zu sehen. Saturn steht fast die ganze Nacht am Himmel. Mars ist in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Jupiter zeigt sich am Morgenhimmel. Venus zeigt sich am Abendhimmel, aber nur bis etwa zum 1. September. Am hellsten ist Jupiter mit −1,8 mag. Eine Stunde vor Sonnenaufgang (am 16. um 06:02 Uhr) stehen Mars hoch am Himmel im Osten (rund 42°), Saturn halbhoch im Südwesten (rund 26°) und Jupiter halbhoch im Osten (rund 22°). Zur Stellung der Saturnringe: Mitte September sind die Ringe des Saturn um rund 8° zur Erde hin geneigt. Im Teleskop erscheinen sie als schmale Ellipse. Schon im Fernglas zeigen sich neben Jupiter seine vier großen Monde als Lichtpunkte; im Teleskop werfen sie gelegentlich Schatten auf den Jupiter. Neptun in Opposition am 26. September: die ganze Nacht sichtbar, größte Helligkeit, beste Beobachtungszeit des Jahres. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,7 mag) und Neptun (+7,8 mag) finden. Nicht beobachtbar ist Merkur.

So ist die Tabelle zu lesen: „Sichtbar“ fasst den ganzen Monat zusammen: Für den 1., 8., 15., 22. und letzten Tag wird die Nacht vom Ende der Abenddämmerung bis zum Beginn der Morgendämmerung (am 15.: 20:11 Uhr bis 06:29 Uhr) in 30-Minuten-Schritten geprüft. Beobachtbar heißt: mindestens 8° hoch (Merkur und Venus 5°, schon ab Sonnenhöhe −4°) und mehr als 12° von der Sonne entfernt. „Zeitfenster“ gilt für den 15.; „Abend“ = Höhe eine Stunde nach Sonnenuntergang (20:39 Uhr), „Morgen“ = eine Stunde vor Sonnenaufgang (06:02 Uhr). Tagesgenau für deinen Ort: Planeten-Sichtbarkeit. Daten zu allen Planeten: Sonnensystem.

Planet Hell. Abend Morgen Sichtbar Zeitfenster am 15. Hinweis
Merkur -0.4 mag unter Horizont unter Horizont nicht beobachtbar nicht beobachtbar nur tief in der hellen Dämmerung, freie Sicht zum Horizont nötig
Venus -4.8 mag unter Horizont unter Horizont Abendhimmel nicht beobachtbar nur bis etwa zum 1. beobachtbar
Mars +1.2 mag unter Horizont 42° zweite Nachthälfte und Morgen ab etwa 02:40 Uhr bis Dämmerungsbeginn
Jupiter -1.8 mag unter Horizont 22° Morgenhimmel ab etwa 04:40 Uhr bis Dämmerungsbeginn
Saturn +0.3 mag 2° 26° fast die ganze Nacht ab etwa 21:40 Uhr bis Dämmerungsbeginn
Uranus +5.7 mag unter Horizont 61° fast die ganze Nacht ab etwa 23:10 Uhr bis Dämmerungsbeginn nur mit Fernglas oder Teleskop
Neptun +7.8 mag 6° 18° fast die ganze Nacht ab etwa 21:10 Uhr bis Dämmerungsbeginn nur mit Fernglas oder Teleskop

Sternbilder im September 2026

Gegen 22 Uhr stehen Mitte September Schwan (81°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Leier (69°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Kepheus (67°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit) und Kleiner Bär (51°, hoch im Norden) am höchsten. Im Osten steigt das Sternbild Andromeda auf. Im Westen sinken die Sternbilder Herkules und Bärenhüter dem Horizont entgegen. Weil die Sterne jeden Abend etwa vier Minuten früher an derselben Stelle stehen, zeigt sich dieser Anblick am Monatsanfang erst rund eine Stunde später, am Monatsende eine Stunde früher.

Auswahl: gegen 22 Uhr Ortszeit um die Monatsmitte mindestens 20° hoch. Bekannte, auffällige Sternbilder haben Vorrang; sortiert nach Höhe. Live und für deinen Ort: Sternkarte.

Herbsthimmel: Orientierung am Sternenhimmel

Am frühen Abend steht im Westen noch das Sommerdreieck aus Wega (Leier), Deneb (Schwan) und Atair (Adler). Hoch im Süden folgt das Herbstviereck: Drei seiner Ecksterne gehören zum Pegasus, der vierte, Alpheratz, zur Andromeda. Von dort aus findet man die Andromedagalaxie M31, rund 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt und eines der fernsten Objekte, die man ohne Hilfsmittel sehen kann.

Im Nordosten steigen Kassiopeia (das „Himmels-W“), Perseus und der Fuhrmann mit Kapella auf, im Osten der Stier mit den Plejaden. In der zweiten Nachthälfte ist bereits der Winterhimmel mit Orion zu sehen.

Ist der Sternenhimmel jedes Jahr gleich? Bei den Sternbildern ja: Sie stehen im September jedes Jahr zur gleichen Uhrzeit an derselben Stelle, weil die Erde die Sonne in genau einem Jahr umläuft. Mond, Planeten und die Bedingungen für Sternschnuppen wechseln dagegen von Jahr zu Jahr, deshalb gelten die Termine auf dieser Seite nur für den September 2026. Mehr zu den Figuren am Himmel im Lexikon unter Sternbild.

Sternschnuppen und Meteorströme im September 2026

Außerdem aktiv: Tauriden (Süd und Nord) vom 10. September bis 10. Dezember. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.

Ströme, die im September aktiv sind. Was eine Sternschnuppe ist, erklärt das Lexikon unter Meteor. ZHR = Zenitstundenrate, also Meteore pro Stunde unter idealen Bedingungen (Richtwert nach IMO); tatsächlich sieht man meist deutlich weniger, vor allem bei hellem Mond.

Strom Aktiv Maximum ZHR Radiant
Tauriden (Süd und Nord) 10. September bis 10. Dezember um den 5. November etwa 5, helle Feuerkugeln Stier

Himmelsereignisse im September 2026: astronomische Termine

  • Mi., 23. September, 02:05 Uhr Herbstanfang (Tagundnachtgleiche): Tag und Nacht sind annähernd gleich lang.
  • Sa., 26. September, 03:26 Uhr Neptun in Opposition: die ganze Nacht sichtbar, größte Helligkeit, beste Beobachtungszeit des Jahres.

Wann ist es im September 2026 dunkel genug?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte September ist es in Frankfurt am Main etwa von 21:31 Uhr bis 05:10 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 20:11 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 11. September: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel. Was gerade jetzt am Himmel steht: Heute am Himmel.

Häufige Fragen zum Sternenhimmel im September 2026

Welche Planeten sind im September 2026 zu sehen?

Mit bloßem Auge sind Mars, Jupiter und Saturn zu sehen. Saturn steht fast die ganze Nacht am Himmel. Mars ist in der zweiten Nachthälfte und am Morgen zu beobachten. Jupiter zeigt sich am Morgenhimmel. Venus zeigt sich am Abendhimmel, aber nur bis etwa zum 1. September. Am hellsten ist Jupiter mit −1,8 mag. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,7 mag) und Neptun (+7,8 mag) finden.

Wann ist Vollmond im September 2026?

Vollmond ist am Samstag, 26. September 2026, um 18:49 Uhr MESZ. Die übrigen Hauptphasen: Letztes Viertel am 4. September, Neumond am 11. September und Erstes Viertel am 18. September.

Gibt es im September 2026 Sternschnuppen?

Ja, aber kein Strom erreicht im September sein Maximum. Außerdem aktiv: Tauriden (Süd und Nord) vom 10. September bis 10. Dezember. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.

Wann ist der Sternenhimmel im September 2026 am besten zu sehen?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte September ist es in Frankfurt am Main etwa von 21:31 Uhr bis 05:10 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 20:11 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 11. September: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel.

Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1) für Frankfurt am Main. Meteorstrom-Daten: IMO Working List (Richtwerte). Sternbild-Lagen beziehen sich auf ungefähre Mittelpunkte.