Himmelskalender · Monatsübersicht

Sternenhimmel im März 2026

Im März 2026 sind am Nachthimmel mit bloßem Auge Venus und Jupiter zu sehen, am hellsten Venus. Jupiter steht fast die ganze Nacht am Himmel. Venus zeigt sich am Abendhimmel. Saturn zeigt sich am Abendhimmel, aber nur bis etwa zum 1. März. Vollmond ist am 3. März, Neumond am 19. März. Highlights: Totale Mondfinsternis am 3. März 2026 am 3. März und Frühlingsanfang am 20. März. Am Abendhimmel stehen Großer Bär, Krebs, Fuhrmann und Zwillinge hoch.

Alle Angaben sind mit astronomy-engine für Frankfurt am Main berechnet; an anderen Orten weichen Auf- und Untergangszeiten etwas ab. Zeiten in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ); Höhen über dem Horizont für den 15. des Monats.

Vollmond

Di., 3. März, 12:38 Uhr

Neumond (dunkler Himmel)

Do., 19. März, 02:24 Uhr

Abendhimmel

Venus, Jupiter

Morgenhimmel

Jupiter

Sonne und Tageslänge im März 2026

Am 1. März geht die Sonne in Frankfurt am Main um 07:08 Uhr auf und um 18:07 Uhr unter, am 31. März um 07:04 Uhr und 19:55 Uhr. Die Tage werden im Lauf des Monats insgesamt um 1 Stunde 53 Minuten länger. Der Frühlingsanfang ist am 20. März um 15:45 Uhr MEZ: Die Sonne überquert den Himmelsäquator nach Norden.

Tag Aufgang Untergang Tageslänge
1. März 07:08 Uhr 18:07 Uhr 10 h 58 min
15. März 06:39 Uhr 18:29 Uhr 11 h 51 min
31. März 07:04 Uhr 19:55 Uhr 12 h 51 min

Fr., 20. März, 15:45 Uhr · Frühlingsanfang (Tagundnachtgleiche): Die Sonne überquert den Himmelsäquator nach Norden.

Mondphasen im März 2026

Die Mondphasen im März 2026: Vollmond am 3. März um 12:38 Uhr, Letztes Viertel am 11. März um 10:39 Uhr, Neumond am 19. März um 02:24 Uhr und Erstes Viertel am 25. März um 20:18 Uhr. Für Sternbilder, Sternhaufen und Galaxien sind die Nächte um den Neumond am besten, weil dann kein Mondlicht den Himmel aufhellt. Für jeden beliebigen Tag: Mondphasen-Explorer.

Vollmond

Vollmond

Di., 3. März, 12:38 Uhr

Letztes Viertel

Letztes Viertel

Mi., 11. März, 10:39 Uhr

Neumond

Neumond

Do., 19. März, 02:24 Uhr

Erstes Viertel

Erstes Viertel

Mi., 25. März, 20:18 Uhr

  • Di., 10. März, 14:43 Uhr · Erdferne (Apogäum): 404.374 km
  • So., 22. März, 12:38 Uhr · Erdnähe (Perigäum): 366.846 km

Planeten im März 2026

Mit bloßem Auge sind Venus und Jupiter zu sehen. Jupiter steht fast die ganze Nacht am Himmel. Venus zeigt sich am Abendhimmel. Saturn zeigt sich am Abendhimmel, aber nur bis etwa zum 1. März. Am hellsten ist Venus mit −3,9 mag. Eine Stunde nach Sonnenuntergang (am 15. um 19:29 Uhr) stehen Jupiter hoch am Himmel im Süden (rund 62°) und Venus nahe dem Horizont im Westen (rund 4°). Zur Stellung der Saturnringe: Mitte März sind die Ringe des Saturn um rund 4° zur Erde hin geneigt. Im Teleskop erscheinen sie als schmale Ellipse. Schon im Fernglas zeigen sich neben Jupiter seine vier großen Monde als Lichtpunkte; im Teleskop werfen sie gelegentlich Schatten auf den Jupiter. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,8 mag) und Neptun (+8,0 mag) finden. Nicht beobachtbar sind Merkur und Mars.

So ist die Tabelle zu lesen: „Sichtbar“ fasst den ganzen Monat zusammen: Für den 1., 8., 15., 22. und letzten Tag wird die Nacht vom Ende der Abenddämmerung bis zum Beginn der Morgendämmerung (am 15.: 19:02 Uhr bis 06:04 Uhr) in 30-Minuten-Schritten geprüft. Beobachtbar heißt: mindestens 8° hoch (Merkur und Venus 5°, schon ab Sonnenhöhe −4°) und mehr als 12° von der Sonne entfernt. „Zeitfenster“ gilt für den 15.; „Abend“ = Höhe eine Stunde nach Sonnenuntergang (19:29 Uhr), „Morgen“ = eine Stunde vor Sonnenaufgang (05:37 Uhr). Tagesgenau für deinen Ort: Planeten-Sichtbarkeit. Daten zu allen Planeten: Sonnensystem.

Planet Hell. Abend Morgen Sichtbar Zeitfenster am 15. Hinweis
Merkur +2.2 mag unter Horizont unter Horizont nicht beobachtbar nicht beobachtbar nur tief in der hellen Dämmerung, freie Sicht zum Horizont nötig
Venus -3.9 mag 4° unter Horizont Abendhimmel ab der Abenddämmerung bis etwa 19:20 Uhr
Mars +1.2 mag unter Horizont unter Horizont nicht beobachtbar nicht beobachtbar bleibt in der Nacht zu tief am Horizont
Jupiter -2.3 mag 62° unter Horizont fast die ganze Nacht ab Dämmerungsende bis etwa 02:30 Uhr
Saturn +0.8 mag unter Horizont unter Horizont Abendhimmel nicht beobachtbar nur bis etwa zum 1. beobachtbar
Uranus +5.8 mag 44° unter Horizont Abend und erste Nachthälfte ab Dämmerungsende bis etwa 23:00 Uhr nur mit Fernglas oder Teleskop
Neptun +8.0 mag unter Horizont unter Horizont Abendhimmel nicht beobachtbar nur bis etwa zum 1. beobachtbar; nur mit Fernglas oder Teleskop

Sternbilder im März 2026

Gegen 22 Uhr stehen Mitte März Großer Bär (73°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Krebs (59°, hoch im Süden), Fuhrmann (57°, hoch im Westen) und Zwillinge (53°, hoch im Südwesten) am höchsten. Im Osten steigt das Sternbild Bärenhüter auf. Im Westen sinken die Sternbilder Fuhrmann und Stier dem Horizont entgegen. Weil die Sterne jeden Abend etwa vier Minuten früher an derselben Stelle stehen, zeigt sich dieser Anblick am Monatsanfang erst rund eine Stunde später, am Monatsende eine Stunde früher.

Auswahl: gegen 22 Uhr Ortszeit um die Monatsmitte mindestens 20° hoch. Bekannte, auffällige Sternbilder haben Vorrang; sortiert nach Höhe. Live und für deinen Ort: Sternkarte.

Frühlingshimmel: Orientierung am Sternenhimmel

Im Frühling steht der Große Bär mit dem Großen Wagen abends hoch im Norden bis fast im Zenit. Verlängert man den Bogen der Wagendeichsel, führt er zu Arktur im Bärenhüter und weiter zu Spica in der Jungfrau. Im Süden steht der Löwe mit Regulus; Arktur, Spica und Regulus bilden das Frühlingsdreieck.

Im Westen sinken Orion, Stier und Zwillinge zunehmend in die Abenddämmerung. Weil der Blick im Frühling aus der Ebene der Milchstraße herausführt, ist dies die Jahreszeit der Galaxien, etwa im Galaxienhaufen in Jungfrau und Haar der Berenike.

Ist der Sternenhimmel jedes Jahr gleich? Bei den Sternbildern ja: Sie stehen im März jedes Jahr zur gleichen Uhrzeit an derselben Stelle, weil die Erde die Sonne in genau einem Jahr umläuft. Mond, Planeten und die Bedingungen für Sternschnuppen wechseln dagegen von Jahr zu Jahr, deshalb gelten die Termine auf dieser Seite nur für den März 2026. Mehr zu den Figuren am Himmel im Lexikon unter Sternbild.

Sternschnuppen und Meteorströme im März 2026

Im März 2026 ist kein größerer Meteorstrom aktiv. Einzelne sporadische Sternschnuppen sind aber in jeder klaren, dunklen Nacht möglich.

Ströme, die im März aktiv sind. Was eine Sternschnuppe ist, erklärt das Lexikon unter Meteor. ZHR = Zenitstundenrate, also Meteore pro Stunde unter idealen Bedingungen (Richtwert nach IMO); tatsächlich sieht man meist deutlich weniger, vor allem bei hellem Mond.

Im März ist kein größerer Meteorstrom aktiv.

Himmelsereignisse im März 2026: astronomische Termine

Wann ist es im März 2026 dunkel genug?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte März ist es in Frankfurt am Main etwa von 20:19 Uhr bis 04:48 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 19:02 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 19. März: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel. Was gerade jetzt am Himmel steht: Heute am Himmel.

Häufige Fragen zum Sternenhimmel im März 2026

Welche Planeten sind im März 2026 zu sehen?

Mit bloßem Auge sind Venus und Jupiter zu sehen. Jupiter steht fast die ganze Nacht am Himmel. Venus zeigt sich am Abendhimmel. Saturn zeigt sich am Abendhimmel, aber nur bis etwa zum 1. März. Am hellsten ist Venus mit −3,9 mag. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,8 mag) und Neptun (+8,0 mag) finden.

Wann ist Vollmond im März 2026?

Vollmond ist am Dienstag, 3. März 2026, um 12:38 Uhr MEZ. Die übrigen Hauptphasen: Letztes Viertel am 11. März, Neumond am 19. März und Erstes Viertel am 25. März.

Gibt es im März 2026 Sternschnuppen?

Kaum. Im März 2026 ist kein größerer Meteorstrom aktiv. Einzelne sporadische Sternschnuppen sind aber in jeder klaren, dunklen Nacht möglich.

Wann ist der Sternenhimmel im März 2026 am besten zu sehen?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte März ist es in Frankfurt am Main etwa von 20:19 Uhr bis 04:48 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 19:02 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 19. März: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel.

Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1) für Frankfurt am Main. Meteorstrom-Daten: IMO Working List (Richtwerte). Sternbild-Lagen beziehen sich auf ungefähre Mittelpunkte.