Himmelskalender · Monatsübersicht

Sternenhimmel im Januar 2026

Im Januar 2026 sind am Nachthimmel mit bloßem Auge Jupiter und Saturn zu sehen, am hellsten Jupiter. Jupiter steht die ganze Nacht über am Himmel. Saturn zeigt sich am Abendhimmel. Vollmond ist am 3. Januar, Neumond am 18. Januar. Highlights: ein erdnaher Vollmond („Supermond“) am 3. Januar, Maximum der Quadrantiden um den 3. Januar und Jupiter in Opposition am 10. Januar. Am Abendhimmel stehen Fuhrmann, Perseus, Stier und Zwillinge hoch.

Alle Angaben sind mit astronomy-engine für Frankfurt am Main berechnet; an anderen Orten weichen Auf- und Untergangszeiten etwas ab. Zeiten in Ortszeit (MEZ bzw. MESZ); Höhen über dem Horizont für den 15. des Monats.

Vollmond

Sa., 3. Januar, 11:03 Uhr

Neumond (dunkler Himmel)

So., 18. Januar, 20:52 Uhr

Abendhimmel

Jupiter, Saturn

Morgenhimmel

Jupiter

Sonne und Tageslänge im Januar 2026

Am 1. Januar geht die Sonne in Frankfurt am Main um 08:24 Uhr auf und um 16:33 Uhr unter, am 31. Januar um 08:00 Uhr und 17:17 Uhr. Die Tage werden im Lauf des Monats insgesamt um 1 Stunde 7 Minuten länger.

Tag Aufgang Untergang Tageslänge
1. Januar 08:24 Uhr 16:33 Uhr 8 h 09 min
15. Januar 08:18 Uhr 16:51 Uhr 8 h 33 min
31. Januar 08:00 Uhr 17:17 Uhr 9 h 17 min

Mondphasen im Januar 2026

Die Mondphasen im Januar 2026: Vollmond am 3. Januar um 11:03 Uhr, Letztes Viertel am 10. Januar um 16:49 Uhr, Neumond am 18. Januar um 20:52 Uhr und Erstes Viertel am 26. Januar um 05:47 Uhr. Der Vollmond am 3. Januar liegt nahe an der Erdnähe des Mondes (360.336 km am 1. Januar); er erscheint deshalb etwas größer und heller als ein durchschnittlicher Vollmond, umgangssprachlich ein „Supermond“. Für Sternbilder, Sternhaufen und Galaxien sind die Nächte um den Neumond am besten, weil dann kein Mondlicht den Himmel aufhellt. Für jeden beliebigen Tag: Mondphasen-Explorer.

Vollmond

Vollmond

Sa., 3. Januar, 11:03 Uhr

Letztes Viertel

Letztes Viertel

Sa., 10. Januar, 16:49 Uhr

Neumond

Neumond

So., 18. Januar, 20:52 Uhr

Erstes Viertel

Erstes Viertel

Mo., 26. Januar, 05:47 Uhr

  • Do., 1. Januar, 22:44 Uhr · Erdnähe (Perigäum): 360.336 km
  • Di., 13. Januar, 21:46 Uhr · Erdferne (Apogäum): 405.429 km
  • Do., 29. Januar, 22:47 Uhr · Erdnähe (Perigäum): 365.860 km

Planeten im Januar 2026

Mit bloßem Auge sind Jupiter und Saturn zu sehen. Jupiter steht die ganze Nacht über am Himmel. Saturn zeigt sich am Abendhimmel. Am hellsten ist Jupiter mit −2,7 mag. Eine Stunde nach Sonnenuntergang (am 15. um 17:51 Uhr) stehen Saturn halbhoch im Süden (rund 34°) und Jupiter nahe dem Horizont im Osten (rund 14°). Zur Stellung der Saturnringe: Mitte Januar sind die Ringe des Saturn um rund 1° zur Erde hin geneigt. Im Teleskop erscheinen sie fast nur als feine Linie. Schon im Fernglas zeigen sich neben Jupiter seine vier großen Monde als Lichtpunkte; im Teleskop werfen sie gelegentlich Schatten auf den Jupiter. Jupiter in Opposition am 10. Januar: die ganze Nacht sichtbar, größte Helligkeit, beste Beobachtungszeit des Jahres. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,7 mag) und Neptun (+7,9 mag) finden. Nicht beobachtbar sind Merkur, Venus und Mars.

So ist die Tabelle zu lesen: „Sichtbar“ fasst den ganzen Monat zusammen: Für den 1., 8., 15., 22. und letzten Tag wird die Nacht vom Ende der Abenddämmerung bis zum Beginn der Morgendämmerung (am 15.: 17:28 Uhr bis 07:40 Uhr) in 30-Minuten-Schritten geprüft. Beobachtbar heißt: mindestens 8° hoch (Merkur und Venus 5°, schon ab Sonnenhöhe −4°) und mehr als 12° von der Sonne entfernt. „Zeitfenster“ gilt für den 15.; „Abend“ = Höhe eine Stunde nach Sonnenuntergang (17:51 Uhr), „Morgen“ = eine Stunde vor Sonnenaufgang (07:17 Uhr). Tagesgenau für deinen Ort: Planeten-Sichtbarkeit. Daten zu allen Planeten: Sonnensystem.

Planet Hell. Abend Morgen Sichtbar Zeitfenster am 15. Hinweis
Merkur -1.1 mag unter Horizont unter Horizont nicht beobachtbar nicht beobachtbar steht zu nahe bei der Sonne
Venus -4.0 mag unter Horizont unter Horizont nicht beobachtbar nicht beobachtbar steht zu nahe bei der Sonne
Mars +1.2 mag unter Horizont unter Horizont nicht beobachtbar nicht beobachtbar steht zu nahe bei der Sonne
Jupiter -2.7 mag 14° 6° ganze Nacht ab Dämmerungsende bis etwa 07:00 Uhr
Saturn +1.0 mag 34° unter Horizont Abendhimmel ab Dämmerungsende bis etwa 21:30 Uhr
Uranus +5.7 mag 47° unter Horizont fast die ganze Nacht ab Dämmerungsende bis etwa 03:00 Uhr nur mit Fernglas oder Teleskop
Neptun +7.9 mag 37° unter Horizont Abendhimmel ab Dämmerungsende bis etwa 21:30 Uhr nur mit Fernglas oder Teleskop

Sternbilder im Januar 2026

Gegen 22 Uhr stehen Mitte Januar Fuhrmann (79°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Perseus (70°, hoch am Himmel, nahe dem Zenit), Stier (57°, hoch im Süden) und Zwillinge (56°, hoch im Südosten) am höchsten. Im Osten steigt das Sternbild Krebs auf. Im Westen sinkt das Sternbild Andromeda dem Horizont entgegen. Weil die Sterne jeden Abend etwa vier Minuten früher an derselben Stelle stehen, zeigt sich dieser Anblick am Monatsanfang erst rund eine Stunde später, am Monatsende eine Stunde früher.

Auswahl: gegen 22 Uhr Ortszeit um die Monatsmitte mindestens 20° hoch. Bekannte, auffällige Sternbilder haben Vorrang; sortiert nach Höhe. Live und für deinen Ort: Sternkarte.

Winterhimmel: Orientierung am Sternenhimmel

Der Winterhimmel hat besonders viele helle Sterne. Bester Wegweiser ist Orion mit dem rötlichen Beteigeuze, dem bläulich-weißen Rigel und den drei Gürtelsternen. Verlängert man die Gürtellinie in die eine Richtung, trifft man auf Sirius im Großen Hund, den hellsten Stern des Nachthimmels; in die andere Richtung auf Aldebaran im Stier und weiter auf die Plejaden.

Sirius, Prokyon im Kleinen Hund, Pollux (der hellere der beiden Zwillingssterne Castor und Pollux) in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier und Rigel im Orion bilden zusammen das Wintersechseck. Im Westen verabschieden sich Pegasus und Andromeda, im Nordosten steigt der Große Bär im Lauf der Nacht höher.

Ist der Sternenhimmel jedes Jahr gleich? Bei den Sternbildern ja: Sie stehen im Januar jedes Jahr zur gleichen Uhrzeit an derselben Stelle, weil die Erde die Sonne in genau einem Jahr umläuft. Mond, Planeten und die Bedingungen für Sternschnuppen wechseln dagegen von Jahr zu Jahr, deshalb gelten die Termine auf dieser Seite nur für den Januar 2026. Mehr zu den Figuren am Himmel im Lexikon unter Sternbild.

Sternschnuppen und Meteorströme im Januar 2026

Die Quadrantiden erreichen ihr Maximum am 3./4. Januar, zwischen 22 und 1 Uhr MEZ; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 80, Radiant: Bärenhüter / Drache. Der Mond ist dann zu rund 100 % beleuchtet und überstrahlt die schwächeren Meteore. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.

Ströme, die im Januar aktiv sind. Was eine Sternschnuppe ist, erklärt das Lexikon unter Meteor. ZHR = Zenitstundenrate, also Meteore pro Stunde unter idealen Bedingungen (Richtwert nach IMO); tatsächlich sieht man meist deutlich weniger, vor allem bei hellem Mond.

Strom Aktiv Maximum ZHR Radiant
QuadrantidenMaximum 28. Dezember bis 12. Januar 3./4. Januar, zwischen 22 und 1 Uhr MEZ etwa 80 Bärenhüter / Drache

Himmelsereignisse im Januar 2026: astronomische Termine

  • Di., 6. Januar, 16:53 Uhr Venus in oberer Konjunktion: hinter der Sonne, unbeobachtbar.
  • Fr., 9. Januar, 13:10 Uhr Mars in Konjunktion mit der Sonne: unbeobachtbar.
  • Sa., 10. Januar, 09:29 Uhr Jupiter in Opposition: die ganze Nacht sichtbar, größte Helligkeit, beste Beobachtungszeit des Jahres.
  • Mi., 21. Januar, 16:32 Uhr Merkur in oberer Konjunktion: hinter der Sonne, unbeobachtbar.

Wann ist es im Januar 2026 dunkel genug?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte Januar ist es in Frankfurt am Main etwa von 18:47 Uhr bis 06:21 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 17:28 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 18. Januar: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel. Was gerade jetzt am Himmel steht: Heute am Himmel.

Häufige Fragen zum Sternenhimmel im Januar 2026

Welche Planeten sind im Januar 2026 zu sehen?

Mit bloßem Auge sind Jupiter und Saturn zu sehen. Jupiter steht die ganze Nacht über am Himmel. Saturn zeigt sich am Abendhimmel. Am hellsten ist Jupiter mit −2,7 mag. Mit Fernglas oder Teleskop lassen sich außerdem Uranus (+5,7 mag) und Neptun (+7,9 mag) finden.

Wann ist Vollmond im Januar 2026?

Vollmond ist am Samstag, 3. Januar 2026, um 11:03 Uhr MEZ. Die übrigen Hauptphasen: Letztes Viertel am 10. Januar, Neumond am 18. Januar und Erstes Viertel am 26. Januar.

Gibt es im Januar 2026 Sternschnuppen?

Ja. Die Quadrantiden erreichen ihr Maximum am 3./4. Januar, zwischen 22 und 1 Uhr MEZ; Zenitstundenrate (ZHR) etwa 80, Radiant: Bärenhüter / Drache. Der Mond ist dann zu rund 100 % beleuchtet und überstrahlt die schwächeren Meteore. Die meisten Sternschnuppen sieht man in der zweiten Nachthälfte an einem dunklen Ort mit freiem Himmel; die Zenitstundenrate gilt nur unter idealen Bedingungen.

Wann ist der Sternenhimmel im Januar 2026 am besten zu sehen?

Für die Himmelsbeobachtung zählt vor allem die Dunkelheit: Mitte Januar ist es in Frankfurt am Main etwa von 18:47 Uhr bis 06:21 Uhr astronomisch dunkel, die Sonne steht dann mehr als 18° unter dem Horizont. Helle Sterne und Planeten zeigen sich schon nach dem Ende der bürgerlichen Dämmerung, am 15. gegen 17:28 Uhr. Am dunkelsten sind die Nächte rund um den Neumond am 18. Januar: Dann steht der Mond nachts nicht oder nur als schmale Sichel am Himmel.

Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1) für Frankfurt am Main. Meteorstrom-Daten: IMO Working List (Richtwerte). Sternbild-Lagen beziehen sich auf ungefähre Mittelpunkte.